Home Programmierung
und BIOS
Shareware-
FAQ
Kontakt u.
Infos

Windows (95/98) -Schalter - Teil 1: Schalter der MSDOS.SYS

Die folgenden Windows-Schalter habe ich im Rahmen meines Programmes WinConfig zusammengesucht. Schaut selbst, was Ihr davon braucht. Aber Achtung: Alle Angaben sind ohne Gewähr! Ich übernehme keinerlei Verantwortung für abweichende Ergebnisse oder nicht funktionierende Schalter. Es liegt nun mal leider in der Natur von PCs im allgemeinen und Windows im besonderen, daß nicht überall alles gleich funktioniert.


Bootmenü-Standard-Eintrag Win 95, 98
Beschreibung: Gibt an, welcher Eintrag im Bootmenü als Standard markiert ist.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootMenuDefault
Werte: 1 bis 8 bzw. 1 bis 7 in Win 98
Default: 1


Boottasten deaktivieren Win 95, 98
Beschreibung: Ist dieser Eintrag aktiviert, läßt sich der Bootvorgang nicht mehr durch die Boottasten beeinflussen. Boottasten sind die folgenden:
F4: Werden mehrere Betriebssysteme (z.B. vorherige DOS-Version) benutzt und ist der Eintrag „Booten des vorherigen Betriebssystems erlauben" aktiviert, wird das alternative Betriebssystem gestartet. Komplementär dazu: Ist „Windows als Standard-Betriebssystem" aktiviert, startet die Taste hier Windows.
F5: Startet den abgesicherten Modus. Entspricht der Auswahl des Menüpunktes „3. Abgesichert" im Bootmenü von Windows.
Shift + F5: Startet den abgesicherten Modus bis zur Eingabezeile. Entspricht der Auswahl des Menüpunktes „Abgesichert, nur Eingabeaufforderung" im Bootmenü von Windows. Es wird das Realmode-DOS von Windows gestartet. AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS werden nicht ausgeführt; alle Systemtreiber werden in den konventionellen Speicher geladen, die Gerätetreiber (bis auf jene für komprimierte Laufwerke) werden nicht installiert.
Strg + F5: Das Realmode-DOS wird gestartet. Es werden keine Treiber geladen, auch nicht jene für komprimierte Laufwerke.
F6: Startet den abgesicherten Modus mit Netzwerkkomponenten. Entspricht der Auswahl des Menüpunktes „4. Abgesichert mit Netzwerk" aus dem Bootmenü von Windows 95. Funktioniert nur bei installiertem Netzwerk und unter Windows 95.
F8: Zeigt das Bootmenü von Windows an.
Shift + F8: Alle Befehle von CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT werden einzeln aufgelistet und nur ausgeführt, wenn Sie sie bestätigen. Entspricht der Auswahl des Menüpunktes „Einzelbestätigung" aus dem Bootmenü von Windows.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootKeys
Werte: 1 (aktiviert), 0 (deaktiviert)
Default: 0


Bootmenü immer anzeigen Win 95, 98
Beschreibung: Das Bootmenü von Windows wird bei jedem Start automatisch angezeigt, man braucht nicht mehr F8 drücken, um es zu erreichen.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootMenu
Werte: 1 (aktiviert), 0 (deaktiviert)
Default: 0


Booten des vorherigen Bootmenüs zulassen Win 95, 98
Beschreibung: Wenn diese Option aktiviert ist, kann beim Start durch Drücken auf F4 bzw. über das Startmenü (F8) das vorheriges Betriebssystem gebootet werden. Diese Option ist normalerweise deaktiviert, um Probleme mit alten Programmen, die direkt auf Systembereiche (so z.B. die langen Dateinamen) zugreifen und diese dadurch u.U. zerstören, zu vermeiden.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootMulti
Werte: 1 (aktiviert), 0 (deaktiviert)
Default: 0


Windows als Standard-Betriebssystem Win 95, 98
Beschreibung: Bei Aktivierung dieser Option wird Windows als Standard-Betriebssystem geladen. Sonst startet der Computer automatisch das vorherige Betriebssystem (meist DOS). Die Deaktivierung dieses Eintrages ist nur sinnvoll, wenn sich noch ältere DOS-Versionen auf dem Computer befinden, die genutzt werden sollen. Die Option „Booten des vorherigen Betriebssystems erlauben" muß aktiviert sein.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootWin
Werte: 1 (aktiviert), 0 (deaktiviert)
Default: 1


Scandisk nach fehlerhaftem Systemabschluß Win 95b, 98
Beschreibung: Ab Windows 95b führt Windows nach jeder nicht korrekt beendeten Windows-Sitzung eine Überprüfung der Festplatte mit Scandisk durch. Dieses kann mit dieser Einstellung angepasst werden. Wenn man die Prüfung deaktiviert, können Fehler auf der Festplatte, die durch den Absturz entstanden sind oder die diesen überhaupt erst produzierten, nicht gefunden werden.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], AutoScan
Werte: 0 (deaktiviert), 1 (Starten mit Hinweis), 2 (Starten ohne Hinweis)
Default: 1 (Starten mit Hinweis)


Anzeigedauer des Bootmenüs Win 95, 98
Beschreibung: Ist der Eintrag „Bootmenü anzeigen" aktiviert, gibt dieser Wert an, wie lange das Bootmenü angezeigt wird (in Sekunden). Nach Ablauf dieser Zeit wird der Standard-Eintrag gestartet.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootMenuDelay
Werte: 0 bis 32767
Default: 30


Dauer bis zum Windowsstart Win 95
Beschreibung: Nach dem Laden des DOS-Kerns wird der Startvorgang für die hier eingestellt Zeitspanne (in Sekunden) gestoppt, damit der Benutzer bei Bedarf die Boottasten drücken kann; wird keine Taste gedrückt, wird der Bootvorgang nach Ablauf der Zeitspanne mit den derzeitig gültigen Einstellungen fortgesetzt. Während der Computer auf einen Tastendruck wartet, wird die Meldung „Starte Windows 95..." eingeblendet. Wenn man diesen Wert auf Null setzt, ist es nicht möglich, mit den Boottasten das Bootmenü aufzurufen.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootDelay
Werte: 0 bis 32767
Default: 2


SCSI Double Buffering Win 95, 98
Beschreibung: Wenn man diese Option aktiviert, wird für SCSI-Controller, die dies benötigen, double Buffering aktiviert. In der Regel wird dieser Eintrag nur dann benötigt, wenn man eine SCSI-Festplatte besitzt, die nur mit dem DoubleBuffer-Verfahren richtig funktioniert, welches zu Lasten der Systemperformance geht. Normalerweise ist dieser Parameter vom System bereits korrekt gesetzt. Im Zweifelsfall ist "bei Bedarf aktivieren" der beste Kompromiß. Bevor man an dieser Option herumspielt, sollten man auf jeden Fall eine Notfalldiskette und ein Backup erstellen, da sonst u.U. beim nächsten Systemstart die Verständigung zwischen Festplatte und System nicht mehr funktioniert und man folglich nicht mehr an Ihre Daten kommt!
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], DoubleBuffer
Werte: 0 (deaktiviert), 1 (bei Bedarf), 2 (erzwingen)
Default: "deaktivieren" (jedoch je nach installierter Festplatte/Controller auch "bei Bedarf aktivieren")


Windows-Logo beim Start anzeigen Win 95, 98
Beschreibung: Ist diese Option aktiviert, wird das Windows-Logo beim Hochfahren von Windows angezeigt. Die Anzeige dieses Logos kostet in der Regel nur unnötige Zeit und Ressourcen. Eine Deaktivierung ist deshalb fast immer zu empfehlen.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], Logo
Werte: 1 (Logo zeigen) oder 0 (kein Logo)
Default: 1


Graphische Oberfläche (GUI) laden Win 95, 98
Beschreibung: Wenn dieser Eintrag aktiviert ist, wird die graphische Oberfläche (GUI) von Windows automatisch geladen. Ist dieser Eintrag deaktiviert, endet der Bootvorgang am DOS-Prompt. Hierbei bestimmt allerdings die Einstellung des Eintrags "Windows als Standard-Betriebssystem", in welcher Version von DOS man landet. Ist der Eintrag aktiviert, wird normal DOS 7.0 gestartet und die graphische Oberfläche wird erst nach Eingabe von „WIN" geladen. Ist der Eintrag deaktiviert (beide Einträge folglich ausgeschaltet) und ist eine ältere DOS-Version vorhanden, wird dieses DOS gebootet.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], BootGUI
Werte: 1 (aktiviert) oder 0 (deaktiviert)
Default: 1


BOOTLOG.TXT erstellen Win 95, 98
Beschreibung: Bei Aktivierung dieser Option wird bei jedem Neustart des Systems die Datei BOOTLOG.TXT mit Informationen zum Bootablauf erstellt bzw. erneuert.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], DisableLog
Werte: 1 (aktiviert) oder 0 (deaktiviert)
Default: 1


DBLSPACE.BIN automatisch laden Win 95, 98
Beschreibung: Ist diese Option aktiviert, wird der Treiber für Doublespace-komprimierte Laufwerke (DBLSPACE.BIN) automatisch geladen. Man braucht diese Einstellung in der Regel nur zu aktivieren, wenn Doublespace wirklich installiert ist. Auf neueren Systemen ist allerdings eher Drivespace (siehe dort) zu finden. Wenn man Doublespace installiert hat oder sich dessen nicht sicher ist, Finger weg von dieser Option!
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], DBLSpace
Werte: 1 (aktiviert) oder 0 (deaktiviert)
Default: 1


DRVSPACE.BIN automatisch laden Win 95, 98
Beschreibung: Ist diese Option aktiviert, wird der Treiber für Drivespace-komprimierte Laufwerke (DRVSPACE.BIN) automatisch geladen. Man braucht diese Einstellung in der Regel nur zu aktivieren, wenn Drivespace wirklich installiert ist. Wenn man Drivespace installiert hat oder sich dessen nicht sicher ist, Finger weg von dieser Option!
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], DRVSpace
Werte: 1 (aktiviert) oder 0 (deaktiviert)
Default: 1


Komponenten an das obere Ende der 640KB laden Win 95, 98
Beschreibung: Ist diese Option aktiviert, werden COMMAND.COM und/oder DRVSPACE.BIN an das obere Ende der 640KB geladen. Eine Deaktivierung dieser Option ist nur dann sinnvoll, wenn Software verwendet wird, die besondere Anforderungen an die Speicherbereiche stellt (Microsoft nennt hier z.B. Novell Netware).
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Options], LoadTop
Werte: 1 (aktiviert) oder 0 (deaktiviert)
Default: 1


Installationslaufwerk von Windows Win 95, 98
Beschreibung: Dieser Eintrag legt das Laufwerk fest, auf dem Windows installiert ist. Bei unkorrekten Angaben sind Probleme beim Windows-Start nicht auszuschließen.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Paths], HostWinBootDrv
Werte: korrekter Laufwerksbuchstabe
Default: C


Windows-Bootverzeichnis Win 95, 98
Beschreibung: Dieser Eintrag gibt das Setup-Verzeichnis und die Lage der Boot-Dateien einer Windows-Installation an. Bei unkorrekten Angaben sind Probleme beim Windows-Start nicht auszuschließen.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Paths], WinBootDir
Werte: Zeichenkette mit korrekten Pfadinformationen
Default: C:\Windows


Windows-Bootverzeichnis Win 95, 98
Beschreibung: Dieser Eintrag gibt die Lage des Windows-Verzeichnisses an. Bei unkorrekten Angaben sind Probleme beim Windows-Start nicht auszuschließen.
Änderungen in: MSDOS.SYS
Schlüssel: Sektion [Paths], WinDir
Werte: Zeichenkette mit korrekten Pfadinformationen
Default: C:\Windows


Alle Angaben ohne Gewähr.

Achtung: bitte Hinweise zur Aktualitšt der Daten beachten! Copyright