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Escape-Sequenzen

Für die Übermittlung von (Formular-) Daten vom Browser an den Server bzw. an ein CGI-Skript muß die URL zuvor so umgewandelt werden, daß alle Sonderzeichen mittels Escape-Sequenzen kodiert werden. Sonderzeichen sind, neben den für die URL typischen Zeichen (also z.B. der Doppelpunkt oder der Schrägstrich), alle Zeichen, bei denen der Code größer als 127 ist (Grundlage ist der ANSI 8859-1 Zeichensatz).

Für die Kodierung in URLs werden die einzelnen Sonderzeichen durch ein Prozentzeichen (%) gefolgt von dem Wert des Sonderzeichens als hexadezimale Zahl (immer zwei Ziffern) ersetzt. Das Prozentzeichen dient hierbei gemäß RFC1738 als sogenanntes Escape-Zeichen, daher der Name Escape-Sequenzen.

Eine Liste der häufigsten Escape-Sequenzen habe ich hier einmal vorbereitet:

Sonderzeichen Escape-Sequenz
Ä %C4
Ü %DC
Ö %D6
ä %E4
ü %FC
ö %F6
ß %DF
? %3F
Tabulator %09
LineFeed %0A
Carriage Return %0D
Leerzeichen %20 (innerhalb der Parameter auch durch +)
/ %2F muß nur als Teil der Parameter (nach dem ?) ersetzt werden
; %3B
% %25 oder %%
= %3D
" %22
( %28
) %29
' %2C
. %2E
: %3A
< %3C
> %3E
@ %40
[ %5B
] %5D
\ %5C
^ %5E
{ %7B
} %7D
| %7C
& %26
# %23

Weitere Informationen zur Kodierung von Formulardaten:

  • Die Name/Wert-Paare des Formulares werden nach der Ziel-URL angegeben, dazwischen wird ein (nicht kodiertes) Fragezeichen (?) eingesetzt.
  • Leerzeichen werden durch (nicht kodierte) Pluszeichen (+) ersetzt.
  • Name und Wert werden durch das (nicht kodierte) Gleichheitszeichen (=) getrennt.
  • Die einzelnen Name/Wert-Paare werden durch das (nicht kodierte) kaufmännische Und (&) getrennt.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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